Mittelschwere Weißweine
Mittelschwere Weißweine sind weich oder würzig und haben ein leichtes Aroma vorzuweisen. Die mittelschweren Weißweine aus der Sauvignon-Blanc stehen an erster Stelle. Aus Südafrika sind sie spritzig, aus Neuseeland aus Marlborough intensiv, aus Chile weich. Frankreichs Weine von der Loire bietet mineralische, rauchige Sauvignon-Weine, insbesondere Aus Sancerre und Pouilly-Fumé. Aber auch die spiten Chenin-Blanc Weine kommen von der Loire; sie haben gereift ein Aroma von Honig. Zu den besten mittelschweren Weißweinen zählen auch der weiche und volle Chablis-Wein, andere weiße Burgunder, etwa ein guter Mâcon-Villages. Auch Weine aus der Chardonnay Traube sind weich und mittelschwer, solange sie nicht im Eichenfass gegärt werden, denn dann entsteht ein mächtiger Wein. Der Jurancon Sec aus dem Südwesten Frankreichs ist würzig, ebenso der weiße Vins de pays aus dem Languedoc. In England ist die Sorte Bacchus bekannt. Italien hat nicht so viele mittelschwere Weißweine, da der dortige Weißwein zum Essen passen soll. Dennoch gibt es auch dort einen sehr guten Weißwein. In die gleiche Kategorie fallen die spanischen Rueda-Weine: Sie haben einen hohen Anteil an Verdejo-Trauben und sind deshalb sehr würzig. Weine aus Penedès und Somontano sind ebenso erster Klasse, sei es aus Portugal, Ungarn oder anderen osteuropäischen Ländern. Pinot-Gris oder Chardonnay Weine aus amerikanischen Anbaugebieten an der Westküste, etwa Oregon oder auch aus Kanada sind sehr weich. In diese Klasse fallen auch Chardonnay Weine aus den kühleren Weinbaugebieten in Australien, etwa aus Tasmanien oder Adelaide Hills.
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