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Schwere Rotweine 

Schwere Rotweine sind aromatisch, fleischig, wuchtig. Es ist das heiße Klima, das schwere Rotweine fördert. Daneben sind ältere Rebstöcke und die Eichenlagerung für die Schwere des Weins verantwortlich. Man erkennt die schweren Rotweine nicht nur an ihrem Geschmack sondern auch an ihrem Preis: sie sind deutlich teurer als die übrigen Weine.

Schwere Rotweine sind aromatisch, fleischig, wuchtig. Es ist das heiße Klima, das schwere Rotweine fördert. Daneben sind ältere Rebstöcke und die Eichenlagerung für die Schwere des Weins verantwortlich. Man erkennt die schweren Rotweine nicht nur an ihrem Geschmack sondern auch an ihrem Preis: sie sind deutlich teurer als die übrigen Weine.
Der beste schwere Rotwein wird sicherlich aus der Cabernet Sauvignon gewonnen. Diese Rebsorte ist in aller Herren Länder verbreitet, ursprünglich stammt sie aus Bordeaux. In Bordeaux verschneidet man Cabernet Sauvignon mit anderen Sorten und deckt dadurch das gesamte Repertoire schwerer Rotweine ab. Aus Napa Valley in Kalifornien kommen die schwersten Rotweine mit hohen Alkoholgehalt, Aroma und Preis. Weitere schwere Rotweine kommen von der nördlichen Rhône und werden aus Syrah Trauben erzeugt. In Australien heißt die Syrah Traube Shriaz und in Barossa und dem McLaren Vale werden dort ebenfalls schwere Rotweine produziert. Bei anderen Rebsorten ist das Klima und der Boden entscheidend, ob daraus ein schwerer Wein entstehen kann. Zu nennen sind die Zinfandel aus Kalifornien, Mourvèdre in Bandol und Tempranillo im spanischen Ribera del Duero und Rioja. In Rioja heißt der schwere Rotwein Gran Reserva. In Portugal bietet ebenfalls klassische schwere Rotweine, etwa den aus Duoro oder Bairrada. In Griechenland ist die Zahl der Winzer, die schweren Rotwein erzeugen, klein. Schwere Rotweine gibt es überall außerhalb Europas. Zu erwähnen sind Südafrika, Australien, Kalifornen, Chile und Argentinien.