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Wein aus Italien - italienischer Wein

In der Antike war Italien das Land des Weins. Auch heute ist das noch so, denn Weinbau ist über das ganze Land verteilt, von den südlichen Voralpen bis hin zu Pantelleria, der kleinen italienischen Insel vor der tunesischen Küste. Und italienischer Wein kann sich durchaus mit französischen Topweinen aus Bordeaux messen. Weinbaugebiete sind nicht nur Piemont oder Toskana, in fast jeder italienischen Region werden rote und weiße Topweine produziert.

In Italien gibt es eine Vielzahl von Rebsorten, wohl mehr als in jedem anderen europäischen Land. Im Nordwesten, im Piemont, dominiert die Nebbiolo-Traube. Ihre Weine sind etwa Barolo und Barbaresco. Dolcetto und Barbere sind weitere Rotweinreben. Weißwein wird aus der Rebe Arneis gewonnen.

In Alto Adige, Südtirol, findet man die rote Traube Schiava. Im Nordosten gibt es viele Rebsorten, etwa Teroldego, Corvina und Tocai Friulano. In Mittelitalien ist die Rebe Sangiovese die Haupttraube für Rotwein und die Rebe Rebbiano für Weißwein. Im Süden Italiens findet man etwa Primitivo und Aglianico.