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Wein aus Deutschland - deutscher Wein

Deutscher Wein war schon in den vergangenen Jahrhunderten weltberühmt und teuer. Das gilt insbesondere für die edelsüßen Riesling-Weine von der Mosel und vom Rhein. Im Ausland allerdings ist der deutsche Wein heute nur als Liebfraumilch oder Liebfrauenmilch, also als einfacher, süßlicher Weißwein bekannt. Diese Liebfrauenmilch hat heute einen Exportanteil von über 50 Prozent.

Deutscher Wein ist aber weit mehr als Liebfrauenmilch und er hat vor allem auch Qualität: noch immer kommen die edelsten Rieslinge aus Deutschland. Riesling ist Basis für unterschiedliche Weine und Stilrichtungen: trocken, stahlig, mit Aromen von Aprikosen und Äpfeln oder Honig. Trocken und halbtrocken ausgebaute Rieslinge haben einen verhältnismäßig geringen Alkoholgehalt und sind leichte Sommerweine.

 

Die führende Rebsorte in Deutschland ist Riesling und hat damit Müller-Thurgau, eine Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner, überholt. Weitere, häufig angebaute Rebsorten sind Weißburgunder, Grauburgunder, auch unter dem Namen Ruländer bekannt sowie Silvaner. Neu gezüchtet und angebaut werden Scheurebe, Kerner und Bacchus.  Bei deutschen Rotweinen ist der Spätburgunder, deutscher Name für Pinot Noir, sehr beliebt. Diese Rebe nimmt deshalb den dritten Platz in der Rebstatistik ein. Es kommen auch Dornfelder und Portugieser zum Zuge, sie sind jedoch nicht ganz so edle Rebsorten. Daneben gibt es noch lokal bedeutsame Sorten. Genannt sei hier Trollinger.